Online Scheidung

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Ehescheidungsformular

Antragsteller*



Kontaktdaten Antragsteller

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E-Mail:*




Angaben zu den persönlichen Verhältnissen der Ehegatten


Ehefrau

Vor-und Zuname:

Adresse (Strasse, PLZ, Ort):

Geburtstag:

Geburtsort:

Staatsangehörigkeit:

Beruf:

Angestellt/Selbstständig:

Jahresdurchschnittliches Nettoeinkommen:

Reinvermögen nach Abzug der Verbindlichkeiten:



Ehemann

Vor-und Zuname:

Adresse (Strasse, PLZ, Ort):

Geburtstag:

Geburtsort:

Staatsangehörigkeit:

Beruf:

Angestellt/Selbstständig:

Jahresdurchschnittliches Nettoeinkommen:

Reinvermögen nach Abzug der Verbindlichkeiten:




Sonstige für den Ehescheidungsantrag notwenige Angaben

Hochzeitsdatum:

Ort der Hochzeit (Stadt/Gemeinde, Land):

Datum der Trennung:

Zunächst Trennung innerhalb der Ehewohnung

Auszug Ehemann/Ehefrau:

Datum des Auszugs:

Gemeinsame Kinder

Adresse des letzten gemeinsamen Wohnsitzes (Straße, PLZ, Ort):

Gibt es einen Ehevertrag/notarielle Scheidungsfolgenvereinbarung :




Versorgungsausgleich

Soll durchgeführt werden:

Ist durch Ehevertrag/not. Scheidungsfolgenvereinbarung ausgeschlossen:

Soll durch Vereinbarung im Ehescheidungsverfahren ausgeschlossen werden:

Sonstige Anmerkungen/Fragen:

Wie funktioniert eine Ehescheidung online ?

Trennung

Um einen erfolgreichen Ehescheidungsantrag einreichen zu können, ist es notwendig, dass die Eheleute seit einem Jahr getrennt voneinander leben. Eine solche Trennung ist auch innerhalb der Ehewohnung möglich, wenn eine Trennung von „Tisch und Bett“ vorliegt und keine gegenseitigen Versorgungsleistungen wie Kochen, Putzen, Waschen, gemeinsames Einnehmen der Mahlzeiten etc. mehr vorliegt. Da es ausreichend ist, wenn im Zeitpunkt des vom Familiengericht zur Scheidung der Ehe terminierten mündlichen Verhandlung das Trennungsjahr verstrichen ist, und das Ehescheidungsverfahren einige Zeit in Anspruch nimmt, ist es möglich, bereits vor Ablauf des Trennungsjahres den Ehescheidungsantrag einzureichen. Wieviele Monate zuvor dies geschehen kann, hängt davon ab, ob im Rahmen des Ehescheidungsverfahrens der Versorgungsausgleich  durchzuführen ist. Wenn auf diesen bereits in einem Ehevertrag oder einer notariellen Scheidungsfolgenvereinbarung verzichtet worden ist oder im Ehescheidungstermin darauf verzichtet werden soll, kann der Antrag erst etwa einen Monat vor Ablauf des Trennungsjahres eingereicht werden, weil es für die Ehescheidung lediglich einer Terminierung durch das Familiengericht bedarf. Wenn das Versorgungsausgleichsverfahren durchgeführt wird, kann der Antrag etwa 2-3 Monate vor Ablauf des Trennungsjahres eingereicht werden, weil die Einholung der unterschiedlichen Auskünfte der Rentenversicherungsträger einige Zeit in Anspruch nimmt.

 

Kosten

Bei der Einreichung eines Ehescheidungsantrages gibt der Rechtsanwalt einen vorläufigen Gegenstandswert an, aus dem sich die Anwalts- und Gerichtskosten errechnen. Der endgültige Gegenstandswert wird vom Gericht, nach mündlicher Bestätigung der dafür notwendigen Angaben durch die Eheleute im Ehescheidungstermin festgelegt.
Ausschlaggebend für den Gegenstandswert der Ehescheidung sind die Einkommens-und Vermögensverhältnisse der Ehegatten. Hier spielt neben dem Nettoeinkommen, das Nettovermögen (Vermögen nach Abzug der Verbindlichkeiten) und die Anzahl der minderjährigen Kinder eine Rolle.
Hinzu kommt der Gegenstandswert des Ausgleichs der Rentenanwartschaften, des Versorgungausgleichs. Der Gegenstandswert bestimmt sich hierbei  nach der Anzahl der auszugleichenden Rentenanwartschaften und dem in drei Monaten erzielten Nettoeinkommen der Eheleute. Für jedes auszugleichende Anrecht beträgt der Gegenstandswert 10 %.
Aus dem zusammengezählten Gegenstandwert für die Ehescheidung und den Versorgungsausgleich errechnen sich sodann die Gerichtskosten nach dem FamGKG(Gesetz über Gerichtskosten in Familiensachen) und die Rechtsanwaltskosten nach dem RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz)

 

Versorgungsausgleich

Im Rahmen einer Ehescheidung werden die in der Ehezeit von den Ehegatten jeweils erworbenen Rentenanwartschaften ausgeglichen. Bei einer Ehezeit (von der Eheschließung bis zur Zustellung der Ehescheidung an den anderen Ehegatten) bis zu drei Jahren findet ein Versorgungsausgleich nur statt, wenn dieser ausdrücklich von einem Ehegatten beantragt wird.
Aus diesem Grund werden zunächst vom Gericht  die von den Ehegatten erworbenen Anwartschaften ermittelt. Hierfür müssen von den Ehegatten die hierfür vorgesehenen Formulare ausgefüllt werden. Wer  Wert darauf legt, das Ehescheidungsverfahren zu beschleunigen, sollte die ausgefüllten Formulare so schnell als möglich, idealerweise bereits gemeinsam mit dem Ehescheidungsantrag einreichen.
Das Gericht wird im Folgenden dann die gesetzlichen und privaten Rentenversicherungsträger zur Ermittlung der in der Ehezeit erworbenen Anrechte anschreiben und diese zur schriftlichen Mitteilung auffordern. Nach Eingang aller Auskünfte beraumt das Familiengericht einen Termin zur Ehescheidung an.
Sofern auf den Versorgungsausgleich verzichtet werden soll, kann die Einholung der Auskünfte von den Versicherungsträgern unterbleiben. Daher ist ein beabsichtigter Verzicht, sofern die Einholung der Auskünfte nicht gewünscht wird, mit der Einreichung der Ehescheidung mitzuteilen. Selbstverständlich ist ein Verzicht aber auch noch nach Eingang der Auskünfte durch die Versicherungsträger möglich. Ein Verzicht auf den Versorgungsausgleich muss gegenüber dem Gericht begründet werden, weil das Familiengericht überprüft, ob der Verzicht einen Ehegatten grob benachteiligt.